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Seit wir als Menschen erkannten, dass wir uns innerlich, in unseren Haltungen, Wahrnehmungen und Antworten auf die Welt wandeln, vielleicht gar entwickeln können, fanden wir uns an Orten zusammen, die eine solche Wandlung unterstützen sollten. Ausdruck davon ist die lange Geschichte von Klöstern und Ashrams, von Künstlerkolonien, Ökodörfern und Gemeinschaften unterschiedlichster Couleur. Heute gibt es eine wachsende Zahl neuer Projekte, die einen gemeinschaftlichen Rahmen für innere Entwicklung bieten wollen. Welche neuen Akzente setzen sie und warum könnten solche Entfaltungsbiotope gerade jetzt besonders relevant sein?

Unser Blick auf Entwicklung ist immer auch kulturell geprägt. Die schwarze Feministin Minna Salami spricht von einer euro-patriarchalen Sichtweise, die unser Denken bestimmt. Welche ganzheitlicheren Formen des Erfahrens werden uns zugänglich, wenn wir diese Sicht weiten?

Thomas Bruhn leitet am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung in Potsdam eine Forschungsgruppe zur Frage, welche Rolle mentale Modelle und Geisteshaltungen wie Achtsamkeit und Mitgefühl für die Transformation zur Nachhaltigkeit spielen. Für ihn sind die Krisen unserer Zivilisation Ausdruck einer Beziehungskrise. Wir sprachen mit ihm über die Ursachen destruktiver Beziehungsmuster und erkunden mit ihm, wie durch systemische Resonanz tragfähigere Beziehungsfelder erwachsen können.

Im Angesicht überfordernder Bedrohungen sind Verleugnung und Vermeidung naheliegende psychologische Verteidigungsstrategien. Eine neue Denkbewegung lädt hingegen explizit dazu ein, sich dem Unheilvollen ungeschützt zu stellen. Ist das ein verzweifelter Sprung in den Abgrund oder erwachsen hier vielleicht unerwartet neue Fähigkeiten, wie wir uns Krisen angemessener zuwenden können?

Der Entwicklungspsychologie und Bildungsexperte Zak Stein sieht unsere westlichen Gesellschaften in einer »Zeit zwischen den Welten«. Das Alte ist zunehmend disfunktional, aber das Neue ist noch nicht entstanden. Was ist das Wesen diese Übergangsphase? Wie können wir sie erfolgreich gestalten?

Stufentheorien sind Landkarten der menschlichen Entwicklung in der westlichen Welt. Wie nützlich sind sie, um uns beim gemeinsamen Lernen zu unterstützen?

Robert Kegan gehört zu den Pionieren der Entwicklungspsychologie, sein Stufenmodell der Bewusstseinsevolution wird heute vielfach angewandt und weiterentwickelt. Wie sieht der Entwicklungsexperte die gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen? Ein überraschender Blick auf die Schattenseiten der Entwicklung und die Möglichkeiten, festgefahrene Polarisierungen zu überwinden.

Susanne Cook-Greuter ist eine der Vordenkerinnen der Entwicklungspsychologie, insbesondere der Erforschung höherer Stufen menschlicher Entfaltung. In ihrer Arbeit formuliert sie zunehmend auch Kritik am westlichen Blick auf die Weiterentwicklung des Menschen. Wie können, ja, müssen wir heute unser Verständnis des Menschseins erweitern? Und was bedeutet das für unseren Weg durch diese stürmischen Zeiten?

Mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung haben die vereinten Nationen verschiedene Bereiche formuliert, die sich wandeln müssen, damit die globale Gesellschaft zu einer nachhaltigen Lebensweise findet. Aber wie müssen wir uns als Menschen entwickeln, damit diese Ziele erreichbar werden? Diese Frage stellt sich die Initiative Inner Development Goals (IDGs), die Ziele für eine innere Entwicklung erforscht und umsetzt. Wir sprachen mit Jan Artem Henriksson, dem Leiter des Projekts über die innere Dimension der Nachhaltigkeit.

An der Schwelle zwischen zwei Welten hängt der Übergang auch davon ab, ob wir bereit sind, über die Schwelle zu gehen. Nur, wir wissen nicht wohin. Was braucht es von uns, damit diese Zeit nicht nur ein Ende von etwas, sondern auch ein Anfang ist? Inneres Wachstum öffnet den Weg.

Gary Zemp wurde nach erfolgreichen Jahren als Unternehmen zum Mitbegründer der Partei Integrale Politik in der Schweiz. Wie es dazu kam und wie er die Vision einer integralen Politik versteht, hat er für uns zusammengefasst.
Marina Abramović ist eine der wichtigsten Künstlerinnen der Gegenwart, ihre Wirkung auf die Performance-Kunst der letzten 40 Jahre war maßgebend. Inspiriert wird ihre Arbeit auch aus dem Ernstnehmen spiritueller Erfahrungen. In diesem Interview lässt uns die “Grande Dame der Performance-Kunst” an dieser Tiefendimension ihrer Arbeit teilhaben.
Diese Debatten sind gerade allgegenwärtig: Deutschland diskutiert über die Frauenquote in Aufsichtsräten und das Für und Wider der Legalisierung der Prostitution. Aber können diese Initiativen wirklich die Lage der Frauen verbessern und unsere kulturelle Reife hin zu mehr Geschlechtergleichheit entwickeln? Unsere Redakteurin Elizabeth Debold ist der Ansicht, dass dafür eine tiefere Wandlung notwendig ist.

Angesichts der globalen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, scheinen unsere bisherigen politischen Modelle nicht mehr auszureichen, um zukunftsfähige Antworten zu finden. Deshalb wenden sich viele Menschen neuen Visionen des gesellschaftlichen Miteinanders und neuen Wertehaltungen zu. Wir haben Menschen, die in verschiedenen Bereichen an solchen Alternativen mitwirken, gefragt:Welche Möglichkeiten des politischen Wandels inspirieren Sie?



Können wir von der politischen Elite die zukunftsfähigen Lösungen auf die vielen, komplexen Fragen unserer Zeit erwarten? Wohl nicht, zumindest nicht nur.Unsere Redakteurin Nadja Rosmann hat eine neue Elite ausfindig gemacht, die abseits der großen Schlagzeilen unser Land verändert.

„Es gibt keine Alternative!“, mit diesem Argument wollen sich viele heute nicht abfertigen lassen. Immer mehr suchen nach neuen politischen Ansätzen. Unser Redakteur Mike Kauschke hat einige von ihnen etwas genauer betrachtet, um herauszufinden, ob sich darin etwas Gemeinsames, eine Art Signatur der Zukunft, erkennen lässt.

Zeigen sich in der biologischen Evolution Muster, die uns bei der Bewältigung der globalen Krisen helfen können? Die Evolutionsbiologin Elisabet Sahtouris ist überzeugt davon und geht noch einen Schritt weiter: Vielleicht sind diese Herausforderungen genau das, was wir brauchen, um als Menschheit in unserer Entwicklung einen Schritt weiterzugehen.

Otto Scharmer ist ein unermüdlicher Denker und Gestalter der Transformation. Er berät seit vielen Jahren Firmen, Non-Profit-Organisationen und Regierungen bei Veränderungsprozessen. Diese Erfahrungen hat er nun in einem Entwurf des gesellschaftlichen Wandels gebunden, der visionär und konkret zugleich ist.
Terry Patten ist einer der einflussreichsten Denker und Aktivisten der integralen Bewegung, die sich vor allem auf die Arbeit des Philosophen Ken Wilber stützt. Integral bedeutet hier ein Denken, das alle Bereiche unserer Wirklichkeit in einen Gesamtzusammenhang integriert. In diesem Essay stellt sich Patten die Frage: Was bedeutet solch eine umfassende Perspektive für unser Engagement in der Welt?

Adrian Wagner berichtet von einer Reise nach Ägypten, wo er neue Ansätze politischer Gestaltung unterstützt.

Helmut Dörmann gehört zu den Vorreitern einer integralen Spiritualität, die versucht, die Essenz der spirituellen Traditionen mit den Herausforderungen der heutigen Zeit lebendig zu verbinden. Für evolve beschreibt er seinen Weg von der Einheit in die Vielfalt des Lebens und darüber hinaus.
Gernot Böhme hat ein Buch geschrieben, das Mystik denkend nachvollziehbar macht

Der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson gilt als einer der anerkanntesten und innovativsten zeitgenössischen Künstler. Seine Arbeiten verlassen oft das konventionelle Verständnis von Skulptur oder Installation, am meisten beachtet werden seine großangelegten Kunstprojekte im städtischen Raum. Beispiele dafür sind eine Reihe künstlicher Wasserfälle, die er 2008 in New York City installierte; oder die architektonische Struktur der Fassade des Konzerthauses von Reykjavik. Dabei arbeitet er vor allem mit unbeständigen physikalischen „Materialien“ wie Licht, Luft, Wasser, Bewegung und Reflexion, mit denen er im Betrachter eine Erfahrung inspiriert, die alle Sinne umfasst. Seine bekannte Arbeit „The Weather Project“ in der Turbine Hall der Tate Modern in London im Jahre 2003 gestaltete die Erfahrung einer sonnendurchfluteten Atmosphäre, die viele Besucher dazu bewog, sich auf den Boden zu legen, um diesen Lichtraum möglichst vollkommen zu erleben. Eliasson lebt und arbeitet in Berlin, wo sein Studio gleichzeitig als Forschungszentrum, Künstleratelier und Lernlabor dient. Carol Raphael und Renata Keller sprachen mit Olafur Eliasson über Kunst, Philosophie und Kreativität.

Ein neues, intersubjektives Bewusstsein, das neue Fähigkeiten der Zusammenarbeit und ko-bewussten Kreativität ermöglicht. evolve World ist ein lebendiges Dialogfeld, um die Zukunft der offenen Gesellschaft gemeinsam zu gestalten.
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