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Wie leicht wir als Menschen in Ideologien gefangen sind und uns von unserer innewohnenden Weisheit entfremden können, verdeutlicht diese Geschichte über Gehorsam und Gewissen.
Wir leben in einem sich entwickelnden Universum. Was bedeutet das für unsere Verbundenheit mit der Erde und dem Kosmos? Darüber haben wir mit der Ökologin und Religionswissenschaftlerin Mary Evelyn Tucker gesprochen.

Intimität suchen viele von uns in der Beziehung mit einem Partner/einer Partnerin. Aber was suchen wir dort eigentlich? Und wie finden wir zu einer umfassenderen Beziehung, die unseren sozialen Beziehungen eine neue Grundlage geben kann?

Der Weg spiritueller Entwicklung ist immer auch eine Vertiefung unserer Verbundenheit, unserer Intimität mit dem Leben. Wohin uns dieser Weg führen kann und wie er unser Verhältnis zu zwischenmenschlicher Intimität, Sexualität und einer allumfassenden Liebeskraft transformiert, beschreibt die moderne Mystikerin Cynthia Bourgeault in unserem Interview.

Nähe: ein offenbares Geheimnis. Sie bestimmt unser Leben, aber oft fehlen uns die Worte, sie zu beschreiben. Jelle van der Meulen unternimmt den Versuch, die Nähe gedanklich zu umkreisen und einige Aspekte einer Kunst der Nähe ausfindig zu machen.

Wir begegnen uns gerade. Sie beginnen, diesen Artikel zu lesen. Ich habe ihn geschrieben. Zugegeben, schreiben ist ein intimerer Akt als lesen. Ich zeige mich und werde für Sie sichtbar. Und manchmal zeigt man sich auch mehr, als einem bewusst ist. Vielleicht ist es nur meine Vorstellung, aber ich kann keinen Artikel schreiben, ohne mich zumindest innerlich auf Sie, die Leser, einzulassen. Vor meinem inneren Auge sehe ich Sie, spreche mit Ihnen. Schreibende sind auf Rückmeldungen der Leser angewiesen. So entsteht eine Wahrnehmung, eine Intuition, wem ich hier schreibe. In Ihren Rückmeldungen schließt sich die Beziehung zum Kreis. Die Intimität im Augenblick des Schreibens und des Lesens ist einer von vielen Augenblicken der Intimität.

Die vielen Menschen, die derzeit aus Kriegsgebieten in Syrien und anderswo zu uns kommen, werden unser Land verändern. Wie kann dabei Integration zu einer ko-kreativen Möglichkeit werden?

Wie kann ein neues, integrales Denken in der Regierungsarbeit und in Konfliktgebieten angewendet werden? Ica Fernandez hatte die Gelegenheit, auf den Philippinen damit aufschlussreiche Erfahrungen zu machen.
Ein Comic, in dem es um die Zukunft der Welt geht. Ein junges Team, das vier Jahre am ersten Buchband »Corpus Separatum« arbeitete. Für den »Tagesspiegel« »eines der gegenwärtig aufwendigsten Comic-Projekte Deutschlands«. Aber weitaus mehr als ein Comic. Wir sprachen mit dem Autor und Produzenten Christopher de la Garza über »Hemispheres«.
Menschen in persönlichen Krisen, die durch spirituelle Erfahrungen ausgelöst werden, stoßen in der herkömmlichen Psychologie und Psychiatrie oft auf Unverständnis. Das Projekt Krisenfreunde will ihnen einen Ort geben, wo sich das heilende Potenzial solcher Krisen entfalten kann. Wir sprachen mit Stephan Schwartz, einem Mitbegründer des Projekts, über eine neue Sicht auf Krisen.
Diese Ausgabe von evolve wurde mit Arbeiten des Künstlers Raimer Jochims gestaltet. Wir sprachen mit ihm über seine künstlerische Arbeit.

Was können Steine uns lehren? Dieser Frage hat Lika Mutal ihr Leben gewidmet. Als holländische Bildhauerin, die in Peru lebt, wurde sie durch die spirituelle Atmosphäre der peruanischen Landschaft, die einzigartige Tradition der Steinbearbeitung und die Geschichte der Inkas und deren Vorfahren inspiriert. Mutals’ Arbeit mit Steinen hat sich im Laufe der Zeit vertieft, ebenso haben sich ihre Skulpturen verändert. Zunächst nutzte sie die Steine als Material, um ausdrucksstarke Formen zu gestalten oder um innere Strukturen freizulegen. Heute ist ihr die Beziehung zu den Steinen und ihren universellen Kräften wichtiger geworden. Mutals’ Skulpturen wurden in der ganzen Welt ausgestellt und mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet. Bei einer Ausstellung im Museo de Arte Contemporáneo in Lima hatte Renata Keller die Gelegenheit, mit Lika Mutal über ihre Kunst zu sprechen – und darüber, was die Steine sie über unser Menschsein lehren.
Wir können an Gott glauben – oder nicht. Zwischen beidem wählen zu können, ist eine der großen Errungenschaften menschlicher Evolution und prägt das heutige Bild Europas wesentlich. Wenn wir in uns gehen, können wir erfahren, dass das Heilige und das Säkulare keine unversöhnlichen Gegensätze sind. Wir können spüren, dass der tiefere Funken unseres Menschseins hier ebenso zuhause ist wie diese spirituelle und weltliche Vielfalt. Ein Ort, an dem wir ganz wir selbst sind und aus dieser Ganzheit anderen wirklich begegnen können.

Die Europäische Union war auch ein Projekt wirtschaftlicher Kooperation. Doch immer mehr Menschen spüren, dass ein veraltetes ökonomisches Denken diesen Zusammenhalt rissig werden lässt. Einer von ihnen ist Christian Felber, der als Mit-initiator der Gemeinwohlökonomie die alten, vor allem von Profit getriebenen Systeme transformieren möchte. Wirtschaftlicher Wandel bedarf für ihn einer Neuausrichtung unserer Werte, die in Würdigung einer spirituellen Dimension das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen.
»Problemfall Europa« – so könnte man die gegenwärtigen Debatten wohl auf den Punkt bringen. Ohne die Zerreißkräfte, denen unser Kontinent gerade ausgesetzt ist, zu leugnen, sollten wir aber eine andere Seite der Realität nicht vergessen: die gelebte »Utopie Europa«.

In den momentanen Debatten zeigt sich immer wieder, wie schwierig es ist, die kulturellen Unterschiede in den Genderidentitäten in einer differenzierten Weise zur Sprache zu bringen. Wie können wir unsere eigenen Werte würdigen und gleichzeitig Verständnis für die Werte der anderen finden – und vielleicht auch mit den Problemen, die ihnen unsere Werte machen? Wo finden wir einen gemeinsamen Boden unseres Menschseins, der ein respektvolles Miteinander ermöglicht?

Dialog statt KonfrontationLange galt für viele moderne Menschen im Westen die Religion als ein Auslaufmodell, ein Relikt der Vergangenheit. Heute gilt diese Haltung selbst als überholt, denn es wird klar, dass die Religion weiterhin in unserer Gesellschaft eine einflussreiche Rolle übernehmen wird. Was bedeutet ein post-säkularer Diskurs, der Raum macht für den Einbezug religiöser und spiritueller Perspektiven? Wir sprachen mit Kristina Stoeckl, eine der führenden Forscherinnen zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum.

Europas Zukunft hängt davon ab, eine kulturelle Dynamik zu entwickeln, die Tradition, modernes Denken und postmoderne Pluralität in einen übergreifenden und offenen Entwicklungsprozess bringt, sagt Michel Saloff-Coste. Der Philosoph, Wirtschaftswissenschaftler und Künstler hat bei Gilles Deleuze Philosophie studiert, Unternehmen beraten, eine Integrale Universität gegründet und mit Jacques Dolors an der Entwicklung Europas gearbeitet. Wir sprachen mit ihm über die evolutionäre Kraft, die nötig ist, damit Europa eine Zukunft hat.

New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
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