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Unsere westliche Lebensform ist von einem starken Individualismus geprägt. Wir nehmen uns als getrennt vom Ganzen wahr. So wichtig wie diese Entwicklung historisch gewesen ist, kommen wir heute an unsere Grenzen. In dieser krisenhaften Zeit zeigt sich eine neue Form des menschlichen Zusammenseins, die in vielen Praxisformen erforscht wird. Was zeigt sich hier? Und wie können wir daran mitwirken?


How do we find our way into a new history, a new connected and appreciative relationship with the earth and with each other? Elizabeth Debold is sure that this path will not be possible without a radical transformation of our gender identities. This is the only way to open the view for a co-creative and life-promoting togetherness.

Nora Bateson is the daughter of the systemic thinker Gregory Bateson. In continuation of his work she is researching our being and acting in the many contexts in which our lives take place. She also believes that we will only be able to understand the climate crisis properly if we take these many contexts of our individual and social lives into account.

Robin Alfred has lived in the eco-village of Findhorn in Scotland for many years. Now he applies what he learned about the power of listening and openness to greater intelligence in his work as a consultant in collective fields, and to find impetus for a new activism.
Lee Mingwei designs experiential spaces in the museum in which the human encounter is central. He asks people to bring their favorite things to the museum and to share the stories behind them, he invites visitors to mend clothes with him, or spend a night with him in the museum. What inspires him is the unpredictable moment of encounter, of exchange, giving, and the ritual deepening of everyday situations. We spoke to the artist, who recently had an exhibition at Berlin's Gropius Bau designed under exceptional conditions.

Claude Alvares lives in Goa, India, where he and his wife, Norma, are local heroes for protecting the coast that so many Westerners visit for its beauty. We wanted to speak to Claude to get an outside perspective on the existential struggle that seems to plague the West. Could someone who had seen the effects of colonialism on his own culture offer any insights on the source of the West’s crisis about meaning?

How we find our purpose in life is deeply intertwined with the identity we develop. Yet this identity is often constrained by categories of separation and holds us captive. How can we find a new form of identity that also enables a new form of meaning?

Jordan Hall is something of a polymath. Talking to him about the metacrisis of our time was a wild ride through history, genetics, linguistics, and more -- so comprehensive it's beyond the scope of an article (but you can listen to the full interview in English, see the link below). In this text, we follow Hall's explanation of our current global social reality, which he calls "Game A" and "The Devil's Bargain". But he doesn't leave us in the hands of the devil: "Game B" is already on the horizon.

Über das Buch »Die Religion von morgen« von Ken Wilber
Über das Buch »Essbar sein – Versuch einer biologischen Mystik« von Andreas Weber
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Mit ihrem Ensemble gestaltet Nicole Beutler seit über 20 Jahren immersive Gesamtkunstwerke, die Tanz, Theater, Gesang, Musik, Bildende Kunst und Lichtinstallation miteinander verbinden. Dabei ist es ihr ein Anliegen, einen Raum für Reflexion, Imagination und Selbstwirksamkeit zu schaffen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Fotos von ihren Stücken, die zumeist ihre Schwester Anja Beutler aufgenommen hat, diese Ausgabe gestalten können.

Ein gesellschaftliches, demokratisches Miteinander ist nicht nur ein System äußerer Institutionen, gesetzlicher Regelungen und Übereinkünfte. Es hat, wenn es widerstandsfähig ist, auch ein inneres Zentrum, eine Seele. Gibt es innere Haltungen, Fähigkeiten, Kompetenzen, seelische Eigenschaften, die eine demokratische Kultur von innen her stärken, beleben und erneuern? Wir haben fünf Menschen, die sich mit der Erneuerung unserer Demokratie befassen, gefragt: Welche Seelenqualitäten sind nötig, um Demokratie zu leben?


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Als metamoderner Denker sieht Tomas Björkman unsere Kultur in einem grundlegenden Übergang. Nur wenn wir diesen Wandel verstehen, finden wir die Orientierung, die unserem gesellschaftlichen Handeln eine sinnvolle, friedliche, lebensdienliche Richtung gibt.

Seit Achtsamkeit zum gesellschaftlichen Trend geworden ist, wird Meditation gerne als Heilmittel für viele Zerrissenheiten unserer Zeit gepriesen. Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer hat mit dem CovSocial-Projekt untersucht, wie Meditation im Verbund mit sozialem Training zwischen einander Fremden Beziehungen der Verbundenheit stiften kann.

Als Berater für Politik und Unternehmen hat Hanno Burmester den Blick für die tieferen Dynamiken geschult, die wirkliche Veränderung unserer Systeme verhindern. Müssen wir noch tiefer in die Krise rutschen, noch mehr Ratlosigkeit erfahren, um endlich radikal Neues zu wagen?

Es gibt zahlreiche Initiativen, die eine Erweiterung, Neuerfindung, Weiterentwicklung der Demokratie erforschen und sich dabei auf das lebendige Innere konzentrieren: den Fluss der sozialen Energie. Ein kleiner Blick in ein inspirierendes Feld der Möglichkeiten.

Mit ihrem Warm-Data-Ansatz blickt Nora Bateson auf die Verflechtung aller Aspekte unserer Lebenswelt. In der Tradition ihres Vaters, des Systemdenkers Gregory Bateson, sieht sie in unserer fragmentierten Sicht der Wirklichkeit auch die Ursache für unsere Krise der Polarisierung und das schwindende Vertrauen in die Demokratie.

Claudine Nierth kommt aus der Bewegungskunst und initiiert als Politaktivistin bei Mehr Demokratie soziale Prozesse zur Stärkung einer demokratischen Kultur. Sie sucht Wege der Begegnung, wo Kommunikation kaum möglich scheint, und vertraut auf das gemeinsame Wissen der Menschen.

Matthias Riegel beriet mit seiner Agentur den Wahlkampf der Grünen und hat jahrelang Spitzenpolitiker in der Kommunikation begleitet. Heute sucht er den Weg nach innen und sieht von dort neue Perspektiven für gesellschaftliche Veränderung.

Was können wir tun, wenn unsere Welt zusammenbricht? Diese Frage stellt sich Dougald Hine in seinen Texten und Projekten. Wir sprachen mit ihm über unser Menschsein in Zeiten radikaler Umbrüche.

Die Krise ist kein Schreckgespenst, sondern ein Zeichen, dass sich neue Möglichkeiten der Gestaltung eröffnen. Davon ist Jascha Rohr überzeugt, der seit vielen Jahren partizipative Prozesse in Politik und Kommunen begleitet. Dieses persönliche und philosophische Interview ist ein Aufruf zum Mitwirken.

Kann die Transformation unserer Städte und Siedlungsstrukturen den Weg in eine regenerative Zukunft weisen? Ein Modellprojekt in Hoyerswerda macht Hoffnung.
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Mit ihrem Projekt »Eternal Forest« will Evgenia Emets unser Verhältnis zum Lebendigen verändern und heilige Haine und Wälder als geschützte Orte des Gesprächs mit der mehr-als-menschlichen Welt bewahren.
Seit seiner Jugend widmet sich Max Jones der Bewahrung und Vermittlung alter Traditionen der Herstellung von Lebensmitteln, insbesondere der Käserei und des Fischräucherns. Seine Erfahrung eröffnet Ausblicke auf gelebte Nachhaltigkeit.

Als Hochschullehrer ist Mike Sandbothe im Netzwerk Achtsame Hochschulen engagiert. Zusammen mit Kollegen hat er neuartige Trainingsprogramme entwickelt, die nicht nur aus individuellen, sondern auch aus sozialen und ökosystemischen Achtsamkeitsübungen bestehen.

New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
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