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Die Gleichzeitigkeit von globaler Vernetzung und lokalem Engagement ist für Franz-Theo Gottwald kennzeichnend für einen neuen Aktivismus. Dabei haben sowohl die Vernetzung als auch das konkrete Handeln auch eine subtile Ebene: ein kollektives Bewusstseins, das uns nonlokal verbindet, und ein Wachsein für die Gegenwärtigkeit des Lebens.

Wie verändern die Informationsflut des Internets, erstarkender Populismus und die Krise des Öffentlichen unsere Demokratie? Für die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ist eine offene Gesellschaft die Basis jeder zivilgesellschaftlichen Partizipation.

In seinem Buch »Die Rückkehr des Glaubens« zeigt Raoul Eshelman anhand der modernen Kunst, dass sich weitgehend unbemerkt eine Entwicklung über die Ironie und den Relativismus der Postmoderne hinaus vollzogen hat.

»Verwundbarkeit ist keine Schwäche, keine vorübergehende Hilflosigkeit und nichts, das wir genauso gut vermeiden könnten, Verwundbarkeit ist nichts, wofür oder wogegen wir uns entscheiden können. Verwundbarkeit ist die grundlegende, allgegenwärtige und andauernde Unterströmung unseres natürlichen Zustands.« Diese Zeile beschreibt die Arbeit des Dichters und Philosophen David Whyte in einem Satz. Whyte ist englisch-irischer Abstammung und lebt die meiste Zeit in den USA. In den vergangenen dreißig Jahren hat er eine eigene poetische Sprache entwickelt, eine »Sprache, gegen die man sich nicht verteidigen kann«, wie er selbst sagt. evolve hat mit ihm über die verwandelnde Kraft der Poesie gesprochen.

New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
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