Aus dem Herzen leben - Eine Ökologie der Liebe

Andreas Weber
German
May 28, 2026
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Aus dem Herzen leben - Eine Ökologie der Liebe
Andreas Weber
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Trans-secular Spirituality

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„Leben ist das, was Leben spendet. Das gilt für die Natur, aber ebenso für uns selbst. Wir tragen den Schlüssel zur lebendigen Wirklichkeit immer in uns, weil wir selbst aus ihr gemacht sind. Während ökologisches Denken oft versucht, Strukturen und Beziehungen rational zu verstehen, existieren wir bereits im Zentrum des Lebens. In uns gibt es einen Ort, an dem wir wissen, was gut für dieses Leben ist – für unser eigenes und für das aller Wesen in der Biosphäre. Dieser Ort ist das Herz“, so beschreibt der Biologe und Philosoph Andreas Weber das Herz als Erkenntnisorgan der Liebe und Lebendigkeit.

In diesem Gespräch, das wir während des Heiligenfeld-Kongresses im Mai 2026 in Bad Kissingen aufgenommen haben, erforscht Andreas Weber, wie sich die Wahrnehmung der allumfassenden Lebendigkeit mit der Liebesmystik der Sufi-Tradition verbindet:

„Das Herz ist die Quelle, aus der sich Leben ausschenkt, und zugleich unser intimstes Selbst.

Aus Sicht einer poetischen Ökologie ist das biologische Organ untrennbar mit seiner innerlich erfahrbaren Bedeutung verknüpft. Biologisch versorgt das Herz autonom, ohne äußere Steuerung, unseren Körper sechzig Mal in der Minute mit Blut und Sauerstoff. Es gibt de facto beständig das Geschenk des Lebens. Innerlich ist es der Ort, an dem wir die Liebe kennen, die immer ein Geschenk des Lebens ist. Darum begegnet uns das Herz auch in jeder Blume. Die Sufis sagen: ‚Es ist so groß wie das Universum.‘“

Info: www.autor-andreas-weber.de

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