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Für viele ist das die große Frage: Werden künstliche Intelligenzen irgendwann oder sogar ganz bald so komplex und weit entwickelt sein, dass in ihnen ein Bewusstsein entsteht? Aber was meinen wir eigentlich mit Intelligenz und Bewusstsein? Sind bewusste Maschinen Fiktion oder nahe Wirklichkeit?

Als Theologe setzt sich Johannes Hoff mit den spirituellen Fragen im Umgang mit digitalen Technologien auseinander. Ein Gespräch über die Wahrheit, das Staunen und verkörperte Einsicht.

Wie erklären wir uns, dass wir Menschen das schaffen, was wir eigentlich nicht wollen – die Zerstörung der ökologischen Systeme, die Klimakatastrophe und jetzt auch noch die sich exponentiell entwickelnde KI? Zur Erklärung wird oft der Begriff Moloch herangezogen. Aber wie hilft uns eine alte phönizische Gottheit, die heutigen Krisen zu verstehen?

Daniel Schmachtenberger hat sich intensiv mit der Metakrise befasst, in der wir uns gegenwärtig befinden. Er erforscht die komplexen Wechselwirkungen der ökologischen, sozialen, politischen und spirituellen Krisen, die durch die rasche Entwicklung künstlicher Intelligenz noch verstärkt werden. Trotz des zunehmenden Risikos katastrophaler Ereignisse sieht er auch Hoffnung.

Mit den neuen KI-Chatbots sind kraftvolle Instrumente entstanden, die zeigen, wozu eine selbstlernende künstliche Intelligenz fähig sein kann. Vor allem, wenn sie sich exponentiell weiterentwickelt und selbst lernt. Dann ist die entscheidende Frage, worauf wir dieses Instrument ausrichten.

Wie gehen wir mit den Herausforderungen um, vor denen wir als Gesellschaft stehen? Brauchen wir mehr Regulierung oder setzen wir auf die Eigenverantwortlichkeit? Ein Debattenbeitrag.

Kassie Hartendorp ist eine langjährige Aktivistin und Leiterin von ActionStation, einer Organisation in Aotearoa (Neuseeland), die Menschen zusammenbringt, die zu den Themen Gleichberechtigung, wirtschaftliche Gerechtigkeit, Unterdrückung, Armutsbekämpfung, Klimagerechtigkeit, ökologische Belange und Einbeziehung indigener Menschen aktiv werden wollen. Wir haben mit Kassie, die selbst eine Maori ist, darüber gesprochen, wie dieser Hintergrund ihren Aktivismus beeinflusst.

Mit der Organisation Force of Nature ist Clover Hogan zu einer wichtigen jungen Stimme der Klimabewegung geworden. Es ist ihr Anliegen, die Ohnmacht junger Menschen in Selbstwirksamkeit zu wandeln und die intergenerationelle Zusammenarbeit zu fördern.

In ihren Projekten verbindet Kate Genevieve Technologie, Kunst und Natur, um immersive Erfahrungen zu kuratieren, die unseren Blick auf die Welt verändern.

Für den Nachhaltigkeitsforscher Thomas Bruhn sind die Krisen unserer Zivilisation Ausdruck einer Beziehungskrise. Wir sprachen mit ihm über die Ursachen destruktiver Beziehungsmuster und erkunden mit ihm, wie durch systemische Resonanz tragfähigere Beziehungsfelder erwachsen können.

Die World-Café-Gründerin Juanita Brown und der Dialog-Begleiter William Isaacs sprechen über die Möglichkeiten und die Bedeutung des kreativen Raums zwischen uns.

David Whyte ist englisch-irischer Abstammung und lebt die meiste Zeit in den USA. In den vergangenen dreißig Jahren hat er eine eigene poetische Sprache entwickelt, eine »Sprache, gegen die man sich nicht verteidigen kann«, wie er selbst sagt. evolve hat mit ihm über die verwandelnde Kraft der Poesie gesprochen.

May East begann in den 80er-Jahren als erfolgreiche Sängerin und Musikerin und engagierte sich dann in der Nachhaltigkeitsarbeit im Ökodorf Findhorn, in der Transition-Town-Bewegung und bei der UNO. In ihrer Arbeit bewegt sie sich an den Rändern ökologischer und sozialer Systeme, um Kreativität und Potenziale zu befreien.

Otto Scharmer ist mit seiner Theorie U und dem Aufbau des Presencing Institute einer der Pioniere in der Erforschung sozialer Felder. Er arbeitet zusammen mit der Künstlerin und Meditationslehrerin Arawana Hayashi an der Entwicklung einer neuen Kunstform: Social Presencing Theater, einer Methode der gemeinsamen Wahrnehmung und Entwicklung von sozialen Feldern. Wir sprachen mit den beiden, dem Vordenker und der Künstlerin, darüber, wie soziale Felder sinnvoll und wirksam zu »beackern« sind.

Mit dem Holy Land Trust erprobt Sami Awad mit seinem Team seit mehr als 30 Jahren neue Wege der Verständigung zwischen Palästinensern und Israelis, um zu einem nachhaltigen Frieden zu finden.

Mit 91 Jahren hat Joanna Macy schon jahrzehntelang aus Liebe zur Erde gelebt. Als Pionierin der Tiefenökologie hat sie wie kaum jemand anderes unsere Verbundenheit mit der lebendigen Erde erforscht und sich für ihren Erhalt eingesetzt.

Der Philosoph Gernot Böhme, der 2022 verstorben ist, setzte sich in seinen Schriften und seiner Lehrtätigkeit für das Wiederentdecken unserer leiblichen Erfahrung ein. Dies war für ihn auch der Weg zu einer »absteigenden Mystik«, die unser Anwesendsein in der Welt als Erfahrung des Heiligen ernstnimmt.

Richard Rohr ist einer der bekanntesten Erneuerer der christlichen Botschaft aus einer Mystik heraus, die in Leben und Lehre des Heiligen Franziskus von Assisi wurzelt

Pir Zia Inayat Khan schöpft aus der reichen Tradition der islamischen Mystik des Sufismus, in der die Öffnung und Gewahrwerdung des Herzens eine zentrale Rolle spielt.

Welche Rolle kann das Heilige in einer säkularen, pluralistischen, offenen Gesellschaft spielen? Diese Frage vertiefen der integrale Denker Ken Wilber und der Benediktinermönch Bruder David Steindl-Rast in ihrem Dialog.
Ruth Langford kommt aus der viele Jahrtausende alten Tradition der Aborigines Tasmaniens. Ihre Vorfahren überlebten zwei Eiszeiten und glaubten zutiefst an die Regenerationsfähigkeit unserer Erde, trotz aller offensichtlichen Zerstörung.

In seinem Buch »NichtDenken« weist der TV-Journalist, Philosoph und Zen-Praktizierende Gert Scobel auf die Bedeutung von Erfahrungen des Erwachens hin, wie sie in spirituellen Traditionen vermittelt und gepflegt werden. Für ihn haben sie auch eine große Relevanz für die vielen gesellschaftlichen Transformationen, vor denen wir heute stehen.

»Die Krise der Welt ist eine Sinnkrise«, sagt der Kognitionswissenschaftler John Vervaeke. Sinn im Leben zu finden bedeutet, auch einen neuen Bezug zum Heiligen zu finden. Die neuen Praxisformen des Heiligen, die gerade entstehen, sind so auch die Grundlage einer neuen Kultur.

Für Orland Bishop liegt die Zukunft des Heiligen im »Dazwischen«, in der Schaffung eines neuen Wir, das über unsere Selbstisolation hinausführt. Wir sprachen mit ihm über seine Vision einer Welt, in der das Heilige zu unserer tiefsten Motivation wird.

Aktivismus verliert leicht die eigene Verstrickung in die Dualität des neoliberalen Denkens aus dem Blick. Für Alnoor Ladha sind Wissenschaft und Weisheit, Verstehen und Verbundenheit die Grundlage für einen kulturellen Umbruch, der die Banalität des Bösen überwinden könnte.

In ihrer Arbeit als Menschenrechtsaktivistin bemerkte Rama Mani, dass wir oft nur die äußere Seite von Konflikten betrachten. Sie beschloss, einen Weg zu finden, der auch die kulturellen, sozialen und spirituellen Dimensionen einbezieht.

New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
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