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Wenn ein geliebter Mensch stirbt, spüren wir den Verlust. Viele indigene Kulturen sehen in unserer Endlichkeit aber auch einen Übergang, der uns mit der umfassenderen Lebendigkeit des Lebens über den Tod hinaus verbindet. Welche Samen neuen Lebens liegen im Vergehen?

Wenn wir über das sprechen, was wir als Tod bezeichnen, begeben wir uns in Unsagbares, in Zwischenräume unserer Existenz, in Ungewissheit, in der eine Erfahrungsgewissheit aufscheinen kann. Der Kontemplationslehrer Claus Eurich lotet diese Zwischenräume vorsichtig aus und nähert sich dem großen Geheimnis.

Seit tausenden von Jahren streben die Menschen nach Unsterblichkeit. Heute glauben Transhumanisten, dass mit unseren leistungsfähigen Technologien eine radikale Lebensverlängerung unmittelbar bevorsteht. Aber die Missachtung des Zyklus von Geburt und Tod ist die Ursache für die Zerstörung der Biosphäre. Um das zu verändern, müssen wir unser Verhältnis zum Tod transformieren.

Was können wir von unserer biologischen Existenz inmitten anderer Wesen über Tod und Leben lernen? Dieser Frage geht Andreas Weber nach und findet Trost darin, dass wir nicht aus der Welt fallen können.

Mit Artensterben und Massentierhaltung bringen wir Menschen den Tod in die Welt. Was bedeutet das für uns? Für unser Herz? Und wie können die Risse im Gewebe des Lebens heilen?

Die Moderne stirbt. Wir können dafür sorgen, dass dieser Prozess würdevoll vonstattengeht. Vanessa Machado de Oliveira untersucht, wie das möglich werden kann und wie wir dazu beitragen können.

Bruder David Steindl-Rast ist 97 Jahre alt und blickt auf ein Leben spiritueller Versenkung und unermüdlicher Vermittlung der Essenz des Göttlichen zurück. Darin schöpft er aus der Kraft des Lebens, die für ihn auch das Sterben umfasst.

Wir als Menschheit tun etwas, was eigentlich niemand will: Wir zerstören die Erde, unsere einzige Heimat. Jonathan Rowson setzt sich als Philosoph und metamoderner Denker intensiv mit der gegenwärtigen Metakrise auseinander und fragt, wie wir die Verluste unserer Lebenswelt spüren und gleichzeitig wirksam handeln können.

Wir leben in einer sterbenden Welt, in der die Lebendigkeit verarmt. Hildegard Kurt bezeichnet dies als Sterbefelder und fragt: Wie können wir in einem tieferen Wahrnehmen dieses Sterbens in und um uns neue schöpferische Impulse des Lebens finden?

Wir verbannen den Tod, und doch umgibt er uns, wird von uns in die Welt gebracht. Wie kann ein neues Verhältnis zum Sterben uns selbst neues Leben schenken? Und zu einer Transformation unserer Gesellschaft beitragen, die uns mit den größeren Wirklichkeiten verbindet, von denen wir immer ein Teil sind?

Die Debatten der Gegenwart sind von moralischen Verurteilungen der jeweiligen Gegenseite geprägt. Warum verfangen wir uns in einem moralisierenden Schwarz-Weiß-Denken und wie finden wir Wege in wirkliche Begegnung?

Das »Weltkloster« ist eine Initiative, die geistliche Repräsentanten verschiedener Religionen in einem dialogischen Raum zusammenbringt. Alexandra Mann leitet, gestaltet und begleitet die Initiative seit ihrer Neuausrichtung im Jahr 2008.

Rūta Žemčugovaitė arbeitet als Transformationsgestalterin und Künstlerin mit Prozessen, in denen Menschen die Sicht eines anderen Wesens einnehmen, um Ahnungen einer regenerativen Zukunft zu finden und daraus ihr Handeln zu verändern. Wir sprachen mit ihr über diese Prozesse und ihre Wirkung.

CitizensLab (CLab) startete 2016 als Pilotprojekt der gemeinnützigen Organisation MitOst mit dem Ziel, lokale Aktivistinnen mit europäischen Entscheidungsträgern zusammenzubringen. Seitdem arbeiten Projektleiterin Alice Priori und ihr Team daran, ein Netzwerk von sozialen Innovatoren in ganz Europa aufzubauen. Wir sprachen mit ihr über das Projekt, wie es sich verändert und mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert ist.

Über den neuen Film von Wim Wenders „Every Thing Will Be Fine“

Über den Film »Anselm – Das Rauschen der Zeit« von Wim Wenders

Über das Buch »Die zerrissene Gesellschaft – So überwinden wir gesellschaftliche Spaltung im neuen Krisenzeitalter« von Claudine Nierth und Roman Huber

Über das Buch »Die große Kokreation« von Jascha Rohr
Hania Ranis klassisch-experimentelle Kompositionen sind melodische und sphärische Meditationen, die seelisch berühren. Die Videos ihrer Auftritte erreichen ein Millionenpublikum. Die in Polen geborene Pianistin sucht nach unmittelbarem Ausdruck innerer Erfahrungen und diesen besonderen Momenten echter Begegnung mit den Zuhörenden. Wir sprachen mit ihr über die verbindende Kraft der Musik.

Die Entwicklung der KI schreitet voran und verändert alle Lebensbereiche – und wird das in Zukunft weiterhin in nicht absehbarer Weise tun. Wir haben fünf Menschen, die sich mit den Gefahren und Möglichkeiten künstlicher Intelligenz beschäftigen, gefragt:


Nipun Mehta ist der Gründer von ServiceSpace, einer globalen Gemeinschaft, die an der Schnittstelle von Technologie, Freiwilligenarbeit und Geschenkkultur arbeitet. Ein neues Projekt ist die Entwicklung von ServiceSpaceAI, einem Chatbot, der Mitgefühl und Bewusstseinsbildung fördern soll.

Spirituelle Menschen und Gemeinschaften machen meist einen großen Bogen um künstliche Intelligenz. Der Zen-Lehrer Soryu Forall und seine Sangha springen mitten hinein. Sie wollen nicht mehr und nicht weniger, als der KI einen Raum zu bieten, in dem sie spirituell reifen kann. Ein Gespräch voller Überraschungen und ungewöhnlicher Einsichten.

Srinija Srinivasan kennt die Welt der KI, war Pionierin des Internets als eine der Führungskräfte von Yahoo und gründete als Musikliebhaberin ein innovatives Musikunternehmen. Ihre Aufmerksamkeit gilt bei alldem insbesondere den Möglichkeiten unseres Bewusstseins, ohne dessen weitere Entwicklung, so ist sie sich sicher, wir nicht mit den neuen Technologien umgehen können.

Die überwältigenden Krisen der Gegenwart wecken im Politischen Begehrlichkeiten. Es scheint verführerisch, mit den grenzenlosen Kapazitäten Künstlicher Intelligenz menschliche Unzulänglichkeiten zu verändern. Doch was wird dabei aus Politik und Demokratie?

Der Kognitionswissenschaftler John Vervaeke ist alarmiert von den Fortschritten der KI. Denn, so ist er überzeugt, ohne entsprechende Entfaltung von Weisheit und Sinnbildung werden wir mit diesen Intelligenzen nicht heilsam umgehen können. Sein Vorschlag ist ungewöhnlich und radikal, er umfasst im Kern eine neue kulturelle Wertschätzung des Heiligen.

Sougwen Chung, die Künstlerin, mit deren Arbeiten wir diese Ausgabe gestaltet haben, erforscht in ihren künstlerischen Prozessen und Performances die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Dadurch hat sie einen unmittelbaren Einblick in ein mögliches wechselseitiges Lernen, das uns die KI eröffnet.

New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
Made with Love by Iris Cocreative
© emerge bewusstseinskultur e.v.2025
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