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Wenn sich unsere Verschiedenheit in einer lebendigen Ganzheit begegnet, ist eine synergetische Bewegung möglich, in der etwas Neues zwischen uns auftauchen kann. Um an dieser Emergenz mitzuwirken, können wir eine synergetische Intelligenz entwickeln.

Mit »Ereignis« und »Geviert« hat der Philosoph Martin Heidegger in seinem Spätwerk Motive gefunden, mit denen die Qualitäten einer gemeinsamen Gegenwärtigkeit in die Wahrnehmung kommen. Anknüpfend daran können wir vertiefend verstehen, wie sich etwas Neues, Mögliches zwischen uns zeigen kann.

Unser Bezug zur Welt kommt meist aus einer Haltung des Machens, die Kontrolle und Wissen umfasst. Aber was ist, wenn wir den Raum freigeben, damit sich das Leben aus sich selbst heraus entfalten kann? Dann wird das Geschehen zum Ereignis.

Wir sehen heute an vielen Stellen, dass unsere gegenwärtige Weltsicht und unsere Verhaltensweisen an ihre Grenzen kommen. Den vielen Krisen scheinen wir nicht mehr gewachsen. Als Kultur sind wir in einer Art Zwischenzustand – wie zwischen Raupe und Schmetterling. In dieser Zeit der Ungewissheit zeigt sich eine neue kulturelle Möglichkeit, die uns aus der Trennung in die Verbundenheit führt.


Die Ausprägung unserer Individualität ist eine wichtige Errungenschaft unserer modernen Kultur – die aber heute an ihre Grenzen kommt. Wie ist es möglich, die in uns gewachsene Ich-Kraft mit dem Ganzen des Lebensprozesses zu verbinden?

Oft ist uns nicht bewusst, dass unsere Art, die Welt wahrzunehmen, nicht einfach so gegeben ist, sondern sich kulturell und historisch gebildet hat. Wenn wir das erkennen, öffnet sich die Möglichkeit, die Welt und unseren Platz darin neu zu sehen und zu gestalten.

Eine Verfassung ist kein Naturgesetz. Demokratie ist ein Entwurf – und ein Versprechen.

Kotaro Aoki studierte Philosophie, lebte in Europa, den USA und Indien. Heute organisiert er Pilgerreisen an heilige Orte in Japan. Vor Kurzem war ich zusammen mit meinem Sohn auf einer Pilgerreise mit ihm in der Kumano-Bergregion in Japan. Was bewegt ihn, die alte Praxis des Pilgerns auf diese Weise zu beleben?
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Wir leben in Räumen, die wir gestalten und die wiederum uns prägen. Wie können wir physische und digitale Räume schaffen, die uns verbinden? Diese Frage bewegt den Designer Arvy Kumar und sein Team.
Als Organisationsberater stellt Bernhard Possert persönliche und gemeinschaftliche Veränderungsprozesse in den größeren Kontext kollektiver Zukunftsfragen. Wie kann solch ein umfassender Blick unser Leben und unsere Beziehungen verändern?
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Bart Weetjens’ Suche nach der Harmonie zwischen den Gegensätzen
Über den Film »Seelenlandschaften – Spirituelle Orte in Deutschland« von Rüdiger Sünner

Eine Rezension des Buches »Verkörperte Gefühle« von Thomas Fuchs

Bianca Bondi arbeitet mit der Aktivierung und Aufwertung alltäglicher Gegenstände, die sie chemischen Reaktionen aussetzt. Die Materialien selbst sind eng mit dem Ort verbunden, an dem das Kunstwerk entsteht. Die Materialien, mit denen sie arbeitet, wählt sie aufgrund ihrer symbolischen Aussagekraft und ihres transformativen Potenzials, wobei sie den inhaltlichen Schwerpunkt auf Verbundenheit, Vergänglichkeit und die Zyklen von Leben und Tod legt.

Wie können wir das Leben und das Lebendige heute neu verstehen, angesichts der zahlreichen neuen Erkenntnisse in der Biologie und den Lebenswissenschaften? Und im Lichte einer ökologischen Krise, die unsere Lebensgrundlagen bedroht? Wir haben vier Menschen, die sich mit der Wirklichkeit und Würde des Lebendigen befassen, gefragt:Was ist Leben?


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Das Wort Interbeing deutet auf die Ganzheit des Lebens hin, in die wir immer eingewoben sind. Wenn diese Ganzheit zwischen uns erwacht, finden wir neue Wege des Seins, Erkennens und Gestaltens.


Der Glaube an Naturgeister und die Erkenntnisse der neuen Biologie scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Dabei deuten beide – in ganz verschiedener Weise – auf das Innere der lebendigen Welt.

Bernd Rosslenbroich erforscht die Prozesse der Evolution und die Eigenschaften des Lebens. Er erklärt, dass wir über mechanistische Modelle von Ursache und Wirkung hinausgehen müssen, um das Lebendige zu verstehen. So eröffnet sich auch ein neuer Blick auf unsere Beziehung zu den umfassenden Prozessen der Natur.

Das Verwobensein alles Lebendigen, wie es die neuere Biologie beschreibt, scheint im menschlichen Bewusstsein auf. Psychedelika können hier neue Erfahrungsräume eröffnen. Was bedeutet das für unser menschliches Selbstverständnis und unsere Beziehung zu unserer lebendigen Mitwelt?

Die Biologin Ursula Goodenough hat sich in ihren Forschungsprojekten intensiv mit der Frage beschäftigt, wie in der lebendigen Welt neue Fähigkeiten entstehen. Dieses Neuentstehen wird in der Biologie als Emergenz bezeichnet. Obwohl wir diese Prozesse erforschen können, bleibt es ein Geheimnis, was diese Emergenz bewirkt. Für Ursula Goodenough ist dieses Mysterium die Quelle einer religiösen Haltung, die sich »die Natur zu Herzen nimmt«.

Mit seinen bahnbrechenden Experimenten zur Kognition von Zellen sorgt Michael Levin für Aufsehen. Seiner Ansicht nach finden wir nicht nur bei Lebewesen eine Form von Intelligenz bis hinunter in einfache Lebensformen. Die vielfältigen Intelligenzen, wie er sie nennt, gehen über die Grenze zwischen Leben und toter Materie hinaus.

Als Anthropologe verbrachte Jeremy Narby längere Zeit im Amazonasgebiet, um indigene Lebensweisen zu erforschen. Durch Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen und Begegnungen mit Schamanen entdeckte er den Wert der indigenen Weisheit. Danach arbeitete er für eine Schweizer Non-Profit-Organisation, um die Menschen im Amazonasgebiet dabei zu unterstützen, ihre Traditionen und Lebensformen zu erhalten. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit besuchte er wissenschaftliche Labors auf der ganzen Welt, um die Verbindung zwischen indigenen und wissenschaftlichen Wissenssystemen über die natürliche Welt zu untersuchen.
Ein neues, intersubjektives Bewusstsein, das neue Fähigkeiten der Zusammenarbeit und ko-bewussten Kreativität ermöglicht. evolve World ist ein lebendiges Dialogfeld, um die Zukunft der offenen Gesellschaft gemeinsam zu gestalten.
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