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Immer mehr junge Menschen sind inspiriert von fundamentalistisch religiösen Influencern wie Charlie Kirk, folgen vermehrt der traditionellen Religion, sind für nationalistische Parolen anfällig, wenden sich der KI als emotionalem Bezugspunkt zu oder bereiten sich auf den Kollaps vor. Gibt es etwas, das diese Phänomene miteinander verbindet? Was bedeutet das für die Begegnung zwischen den Generationen?

Als Bildungswissenschaftler beschäftigt sich Zak Stein mit der Rolle der Bildung im Kontext der Metakrise und der Technologie. Eine der größten Herausforderungen sieht er darin, wie Werte, Wissen und Weisheit zwischen den Generationen weitergegeben werden.

Sara Whitewater ist eine Älteste und Medizinfrau vom Volk der Navajo, die versucht, die traditionellen Zeremonien an die nachfolgende Generation weiterzugeben – gegen viele Schwierigkeiten. Wir sprachen mit ihr über die Herausforderungen bei der Wahrung einer heiligen Tradition.

Immer mehr Projekte stellen sich die Frage, wie sie einen Austausch zwischen jüngeren und älteren Menschen fördern können. Wie können die Generationen zusammenkommen und voneinander lernen? Wir haben mit Pionieren aus Deutschland, Österreich und Schweden gesprochen, welche Erfahrungen sie machen.

Als Journalist hat Raphael Thelen für große Magazine wie »Der Spiegel« und »Die Zeit« aus Kriegsgebieten und zuletzt über die Folgen des Klimawandels aus verschiedenen Teilen der Welt berichtet. Vor zweieinhalb Jahren entschied er sich, zur Letzten Generation zu gehen, die sich vor Kurzem in die Neue Generation umbenannt hat. Wir sprachen mit ihm über einen Aktivismus im Dialog der Generationen und die junge Energie der Revolution.

In einer Kultur der Hybris wirkt Demut aus der Zeit gefallen. Aber könnte es sein, dass wir die Haltung der Demut gerade heute neu finden müssen, um den Krisen unserer Zeit gewachsen zu sein?

Jenseits der KurzsichtigkeitUnser Leben baut auf dem auf, was die vergangenen Generationen uns überlassen haben, und die zukünftigen Generationen werden von dem bestimmt, was wir ihnen hinterlassen. Was bedeutet es, ein guter Vorfahre zu sein, damit sich Menschen in der Zukunft entfalten können? Diese Frage hat der Soziologe Roman Krznaric eingehend erforscht und kommt zu überraschenden Einsichten.

Heike Pourian bietet als Wandelforscherin und Lehrerin für Kontaktimprovisation Erfahrungsräume der Verbundenheit an und erreicht damit auch junge Menschen. Die Bildungsaktivistin Helen Britt nahm an solch einem Treffen teil und es veränderte auch ihre Beziehung zur älteren Generation. Wir sprachen mit Helen und Heike über die Frage, wie eine gelungene Beziehung zwischen den Generationen gelebt werden kann.

Die Ältesten nehmen in indigenen Kulturen einen zentralen Platz im sozialen Gefüge ein. In den alternden westlichen Gesellschaften zeigt sich für ältere Menschen solch eine sinngebende Rolle erst in Anfängen. Wie könnte es heute aussehen, eine Älteste zu sein und dadurch beim Wandel unserer Kultur mitzuwirken?
Simon Marian Hoffmann ist schon als junger Mensch aufgebrochen, um sich als Filmemacher, Musiker, Künstler und Gestalter künstlerisch aktivistischer Aktionen mit der Lebensperspektive junger Menschen in unserer Gesellschaft und in unserem Bildungssystem auseinanderzusetzen. Heute verwirklicht er die Vision einer freien Bildung in der UniArtCity, ist als Rapper Simon Courtier unterwegs, hat eine Petition zur Mitbestimmung junger Menschen an der Entscheidung zur Wehrpflicht initiiert. Wir sprachen mit ihm über die Rolle der Jugend und der Älteren in unserer Gesellschaft und wie wir uns begegnen können.

Während der Arbeit an dieser Ausgabe begleiten wir evolve-Herausgeber Thomas Steininger auf seinem Weg durch das Sterben. Thomas ist für mich ein Freund, spiritueller Gefährte, ein Mentor. Dieser existenzielle Moment ist für mich der Anlass, Thomas als einen Ältesten in meinem Leben zu würdigen und nachzuspüren, was es bedeutet, gemeinsam auf dem Weg zu sein.

Ihr Leben lang erforschte die Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin Barbara von Meibom die historischen Verletzungen, die es in Deutschland erschweren, sich der heilenden und verbindenden Kraft des Seelischen zuzuwenden.

Paulinho Muzaliwa ist Umweltaktivist und Permakultur-Lehrer aus dem Kongo, der vor Verfolgung nach Uganda geflohen ist. Dort hat er in der Flüchtlingssiedlung Nakivale das Unidos Social Innovation Centre gegründet, eine von Flüchtlingen geführte Organisation, die junge Geflüchtete dabei unterstützt, sich ihre eigenen Chancen zu schaffen, und sich gleichzeitig für regenerative Landwirtschaft einsetzt.
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Ende August fand das erste Kollapscamp zur solidarischen Vorbereitung auf zunehmende Krisen und mögliche Katastrophen statt. Das Programm reichte von Workshops zu Selbstverteidigung, Erster Hilfe und essbaren Wildpflanzen bis zur emotionalen Verarbeitung der Weltlage. Die Klimajournalistin Theresa Leisgang und der evolve-Mitarbeiter Gerriet Schwen boten zusammen ein RaveRitual an. Im anschließenden Gespräch berichtet Theresa, warum sie Rituale gerade in diesen Zeiten für unverzichtbar hält.
Angelika Lauber lädt Menschen, Teams, Organisationen in künstlerische Prozesse der Reflexion und Veränderung ein, in denen auch nicht-menschliche Akteure eine zentrale Rolle spielen. Wir sprachen mit der Sozialwisssenschaftlerin, Künstlerin und Imkerin über die Kraft echter Beziehung.

Eine Kultur braucht die Beziehung zwischen den Generationen, um lebensfähig zu sein, Herausforderungen zu meistern und sich weiter zu entfalten. Aber was geschieht, wenn die Generationen in verschiedenen Lebenswelten zuhause sind und keinen Gewinn darin sehen, einander zuzuhören? Und wie können wir diese Kluft zwischen den Generationen in tiefere Verbundenheit wandeln?

Diese Ausgabe konnten wir mit Arbeiten der Künstlerin Minjung Kim gestalten. Wir sprachen mit ihr über das Anliegen ihrer Kunst.

Über das Buch »Sprechen über Gott – Ein Dialog mit Simone Weil« von Byung-Chul Han

Julie Brook ist für ihre skulpturalen Werke in freier Natur bekannt, in denen sie die Elemente der Erde feiert und beim Wirken beobachtet: Feuer, Wasser, Gezeiten, Gesteine, Licht, Schatten, Wetter, Schwerkraft. Sie eröffnet ursprüngliche Erfahrungsräume unserer Zugehörigkeit zur Erde, die wir sind.

Polarisierung und Fragmentierung scheinen unsere Gesellschaft immer instabiler zu machen. Wie können wir einen verbindenden Grund finden, der aus der Tiefe unseres Menschseins kommt?

Ein neues, intersubjektives Bewusstsein, das neue Fähigkeiten der Zusammenarbeit und ko-bewussten Kreativität ermöglicht. evolve World ist ein lebendiges Dialogfeld, um die Zukunft der offenen Gesellschaft gemeinsam zu gestalten.
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