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Im Nationalsozialismus wurden Mythen und Spiritualität vielfach missbraucht, auch heute findet sich dieser Missbrauch in manchen Formen der New-Age-Szene. Gleichzeitig verhindert ein reduktionistischer Rationalismus einen positiven Bezug zu spirituellen Erfahrungen und Mythen. Der Filmemacher Rüdiger Sünner bewegt sich mit seinen Filmen forschend in diesem Spannungsfeld.

Edith Stein war Philosophin und Mystikerin, und ihr Lebensweg, der gewaltsam in Auschwitz endete, zeugt vom Licht und Dunkel ihrer Zeit. In ihrem Denken und ihren mystischen Schriften hat sie sich intensiv mit Licht und Dunkel auf dem Weg der Gottessuche befasst. Ein Gespräch mit Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, einer profilierten Kennerin des Lebens und Denkens von Edith Stein.

Im Buddhismus gibt es die Vorstellung der hungrigen Geister als einen unbewussten Zustand der unersättlichen Gier. Der Religionswissenschaftler Andy Rotman hat sich intensiv mit buddhistischen Perspektiven auf die Vorstellung von dunklen und hellen Kräften in uns beschäftigt.

Der Weg zum Licht, zur Erleuchtung, heraus aus dem Dunkel gilt vielen als das ultimative Ziel des spirituellen Weges. Die Mystikerin Cynthia Bourgeault sieht darin auch eine Flucht vor der Fülle und Verantwortlichkeit der Welt. Sie führt uns in diesem Gespräch in eine innere Offenheit, die das ganze Spektrum des Bewusstseins und das Wesen der Schöpfung umarmt.

Franz-Theo Gottwald setzt sich seit vielen Jahren für den nachhaltigen Umbau der Landwirtschaft ein. Aber viele der Errungenschaften der letzten Jahrzehnte werden gegenwärtig wieder zurückgenommen. In den Debatten um die Landwirtschaft zeigen sich für Gottwald beispielhaft die Brüche in unserer Gesellschaft.

Marcial Guerra Lopéz wurde 1985 im Dschungel des peruanischen Amazonasbeckens in einer Curandero-Familie geboren. Seit Generationen wird die Gabe zur Meisterschaft der Pflanzenmedizin innerhalb der väterlichen Familienlinie weitergegeben. Marcials Vater Don Pedro, noch heute ein hoch anerkannter Curandero, erkannte früh, dass sein erster Sohn die Gabe des Sehens erhalten hatte und somit das Potenzial in sich trug, den Weg des Heilkundigen zu gehen.
Sara Ezzell tanzte schon früh in renommierten Ballett-Ensembles und arbeitet heute als freie Choreografin mit Kindern und Jugendlichen. Dabei schlägt sie Brücken zwischen den Welten.
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Über das Projekt der Lebenswerkstätten am Schloss TempelhofMarieLuise Stiefel lebt schon viele Jahre in der Gemeinschaft Tempelhof. Gemeinsam mit anderen älteren Tempelhofern fragt sie sich: Wie können wir das Älterwerden kreativ und lebendig gestalten? Und wie kann der Dialog zwischen Alt und Jung gelingen?

Licht und Dunkelheit begleiten uns ständig und haben in der Geschichte unserer Bewusstseinsentwicklung verschiedene Formen angenommen. Dabei wurde das Licht einer Zeit immer wieder zum Dunkel einer folgenden Epoche, das wiederum zum Ursprung eines neuen Lichtes wurde. Wo stehen wir heute in diesem Tanz zwischen Licht und Schatten?

Cornelia Muth ist Pädagogin und nutzt schon seit vielen Jahren Dialogprozesse mit ihren Studierenden. Was kann Dialog in der Bildung bewirken?

Im Lebensweise Jahrestraining begegnen sich Menschen, die bereit sind, tiefer zu leben. Unter der Leitung der Wandelforscherin Vivian Dittmar und ihres Teams begeben sie sich auf eine gemeinsame Reise in das menschliche Potenzial – eine Reise, die Kopf und Herz, Innenwelt und Weltgeschehen miteinander verbindet.

Über das Buch »Sucht und Spiritualität« von Helmut Kuntz
Über das Buch »Sind Flüsse Lebewesen?« von Robert Macfarlane

Nengi Omuku ist eine junge Künstlerin, die zeitweise in ihrer Heimat Nigeria und in England lebt. Sie verbindet in ihrer Malerei Techniken der nigerianischen Yoruba-Tradition mit europäischer Malerei. Zudem nutzt sie die Malerei, um psychisch kranke Menschen bei ihrer Heilung zu unterstützen.

Die junge Organisation URBAN UTOPIA sieht in Pflanzen Inspiration für ein ganzheitliches Miteinander und für Zukunft stiftende Lebensräume. Letzten Sommer veranstaltete sie in Berlin eine Konferenz mit mehr als 300 Teilnehmenden. Eine zweite folgt im Juli. Im März, pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang, verlieh URBAN UTOPIA erstmals die Tilia Awards. Sie sollen die Relevanz pflanzenbasierter Arbeit sichtbar machen. »Tilia« steht botanisch für Linden, Bäume, die über Jahrhunderte zentrale Versammlungsorte – Orte der Verbindung – waren. Worin liegt das Potenzial einer solchen Unternehmung, dem, was die digitale Revolution an bedrohlichen Aspekten mit sich bringt, gegenzuhalten? Ein Gespräch mit Paul Baumann, Gründer von URBAN UTOPIA.

Was bedeutet für Sie Kohärenz? Wenn Sie einen Moment innehalten und hineinspüren: Was taucht auf?

New, intersubjective consciousness that makes possible new capacities for collaboration and co-conscious creativity · evolve world is a living dialogue field for co-creating the future of open society.
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